Wesen

Das Wesen der Heiligen Birma

Charakter und Wesen der Heiligen Birma

Die Heilige Birma kann man vom Wesen her überhaupt nicht mit der sehr bekannten „normalen Hauskatze“ (oder auch EKH oder Bauernhofkatze) vergleichen. Für Katzenverhältnisse sind Birmakatzen ungewöhnlich sanftmütig. Sie ist die goldende Mitte zwischen der sehr aktiven, lauten Siamkatze und der sehr ruhigen, eher bedachterem Perserkatze. Sie sind keine Dekorationsstücke, die den ganzen Tag gelangweilt im Körbchen liegen. Eine Birma hat Temperament und treibt hier und da gern mal einen kleinen Schabernack.

Heilige Birma als Familienkatze

Heilige Birma und Kinder, ideale Partner, Familienkatze

Eine Heilige Birma ist bis ins hohe Alter hinein verspielt und dabei sehr intelligent. Auch das Klickertraining nimmt sie mit Interesse an. Sie ist allem Neuen gegenüber sehr aufgeschlossen und auch fremde Menschen begrüßt sie meist absolut unvereingenommen und ohne jede Angst. Kinder sind kein Problem, was sie zu einer idealen Familienkatze macht. Auch anderen vierbeinigen Mitbewohnern wie z. B. Hunden steht sie aufgeschlossen und freundschaftlich gegenüber. Eine Gewöhnung an Leine und Geschirr stellt für eine Heilige Birma kein Problem dar.

Heilige Birma und Hunde stellen kein Problem dar

Die allermeisten Birmakatzen dürfen ruhige einmal öfter auf den Arm genommen werden, als Katzen es normalerweise wünschen. Sollte es ihr wirklich einmal zu viel sein, dann sucht sie ein ruhiges Plätzchen auf, anstatt zu kratzen oder zu beißen.

Ist einer Birma nach Schmusen zumute, dann holt sie sich ihre Streicheleinheiten mit einer derart liebenswerten Aufdringlichkeit, dass man es ihr einfach nicht verwehren kann. Sie streicht um die Beine, reibt ihr Köpfchen, schnurrt und mauzt auf ihre ganz eigene Art und Weise. Auch kleine Liebesbisse als Aufforderungen zur Schmusestunde sind sehr typisch für die Heilige Birma.

Die Heilige Birma ist sehr auf den Menschen bezogen und schließt sich ihrem “Zweibeiner” auf Schritt und Tritt an. Beim Kochen sitzt sie mit in der Küche, beim Essen liegt sie neben Herrchen und Frauchen, beim abendlichen Fernsehen wünscht sie sich gern extra Streicheleinheiten. Beim Arbeiten am Computer “vesperrt” die Birma gern den Blick auf den Bildschirm. Denn wo lässt sich Frauchen besser in die Augen blicken als vom Schreibtisch aus? Als Birmabesitzer muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine Birma wirklich das Leben mit Ihnen teilen will. Und man sollte wirklich Zeit für seine Katzen haben. Es sollte eine Freundschaft fürs Leben sein!

Vom Wesen her ist die Heilige Birma keine Einzelgänger

Jedoch ist die Heilige Birma trotz ihrer ausgeprägten Zuwendung zu ihrem Menschen nicht für eine Einzelhaltung geeignet. Sie braucht die Gesellschaft von Artgenossen. Einzeln gehaltene Birmakatzen können extrem unter ihrer Einsamkeit leiden und dadurch sogar erkranken. Auch wenn man sich viel mit der Katze beschäftigt, ersetzt dies nicht das Sozialverhalten mit Artgenossen, welches eine Birmakatze unbedingt pflegen möchte. Dies sollte man unbedingt bedenken, wenn man sich für diese Rasse entscheidet!

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